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Sichere Passwörter und Multifaktor-Authentifizierung

Jedes Jahr weisen verschiedene Medien auf die Wichtigkeit von starken Passwörtern hin, und wie sie aussehen sollten. Sie geben eine Anzahl von mindestens 10 Zeichen vor. Darin sollte mindestens 1 Großbuchstabe, 1 Kleinbuchstabe, 1 Zahl und 1 Sonderzeichen enthalten sein. Am sinnvollsten sind kryptische Zeichenfolgen, die schwer zu durchschauen sind und keinen Hinweis auf die folgenden Informationen geben:

  • Namen verschiedenster Personen

  • Namen von Haustieren

  • Namen und Abkürzungen von Firmen

  • Wörter aus dem Wörterbuch

  • Termine (Geburtsdatum, Hochzeitstag, Gründungdatum, etc.)



Heute gibt es verschiedene Passwortmanager und Passwortgeneratoren. Google Chrome, zum Beispiel, hat eine eingebaute Passwortgenerator-Erweiterung, um sichere Passwörter zu erstellen und bietet an, das Passwort im eigenen Passwortmanager zu speichern. Hiervon raten wir jedoch ab. Für Angreifende ist es leicht an die Daten für Browsereinstellungen zu gelangen. Daher greifen viele Menschen auf analoge Passwort-Notizbücher zurück. Dies beherbergt aber eine noch größere Gefahr. Bei Diebstahl oder Verlust sind dann alle Passwörter weg und werden für dubiose Zwecke missbraucht. Die meisten haben keine zweite Sicherung ihrer Passwörter und können daher nicht einmal ihre Passwörter ändern. Daher empfehlen wir mit einem Master-Passwort gesicherte Passwortmanager. Die besten Passwortmanager speichern die Passwörter verschlüsselt und gesichert auf einem abgesicherten Server ab. Achte bei der Wahl Deines Passwortmanagers auf, dass er nicht kostenlos zur Verfügung steht. Den Anbietenden fehlt das Geld für wichtige Softwareupdates, wodurch der Passwortmanager leicht zu knacken ist.


Unser Favorit ist 1Password. Viele Testergebnisse zeigen, dass sie eine sehr gute Sicherheit bieten, einfach zu bedienen ist. 1Password bietet eine private Lösung, als auch Teamorientierte Lösungen, um die Passwörter gemeinsam zu verwalten. Dies können wir aus eigener Erfahrung bezeugen. Multifaktor-Authentifizierung als doppelte Absicherung

Aber auch das stärkste Passwort ist nicht sicher genug. Daher bieten viele Apps und Programme ein Multifaktorauthentifizierung an. Nach der Eingabe bekommen User die Meldung, dass sie sich noch mittels Face-ID, Fingerprint, SMS oder E-Mail verifizieren müssen. Wir bekommen oft zu hören, dass Menschen von diesen Meldungen genervt sind, oder sie erst gar nicht einrichten. Dabei ist diese zweite Verifizierung so enorm wichtig und hilfreich. Sie sorgt dafür, dass Angreifende sich nicht allein mit Ihrem Passwort auf sensible Daten zugreifen können. Die Multifaktor-Authentifizierung ermöglicht uns Usern eine bessere Sicherheit im Netz. Daher bitten wir allen Usern, die Multifaktorauthentifizierung zu umarmen, und sie als hilfreich zu erachten, um unser aller Daten zu schützen.


Geschützte USB-Sticks Wenn Du auch Dein USB-Stick sichern möchtest, gibt es etliche Hersteller, wie Ironkey, die ihre USB-Sticks auch vor physischen Angriffen schützt.

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